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Urheberrecht

Das Urheberrecht ist das Recht des Werkschöpfers (Urhebers) an seinem individuellen geistigen Werk. Geschützt werden Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst. Das Recht entsteht – anders als die sonstigen gewerblichen Schutzrechte – nicht durch Eintragung in ein Register, sondern durch die Schöpfung des Werks. Mit dem Schreiben eines Textes, dem Zeichnen einer Grafik oder der Anfertigung eines Fotos, aber auch dem Programmieren einer Software kann ein urheberrechtlich geschütztes Werk entstehen, sofern es sich um eine individuelle geistige Schöpfung handelt, die wahrnehmbar ist nach außen und eine gewisse Gestaltungshöhe erreicht. Dies bedeutet, dass das Werk sich vom Alltäglichen und Handwerklichen etwas abheben muss

Spannende Rechtsfragen ergeben sich im sog „digitalen Kontext“, bspw. betreffend den Schutz von Webseiten, Datenbanken, oder Multimediawerken. Auch die bekannten „Download“-Fälle in Tauschbörsen sind dem Urheberrecht zugeordnet.

Sofern das Urheberecht wirksam entstanden ist, regeln die Verwertungsrechte die Befugnisse des Urhebers. Er kann das Werk nutzen im Wege der Vervielfältigung, Verbreitung, Ausstellung, Aufführung oder öffentlichen Zugänglichmachung Diese  Nutzungsrechte werden oftmals an Dritte vergeben im Wege von Lizenzverträgen. Bei der Abfassung oder Prüfung solcher Verträge sind die eingeräumten Nutzungsrechte (Buch, Film, Internet, Merchandising etc.) sorgfältig zu beachten, damit der vertraglich gewollte Zweck erreicht wird, sich der Urheber aber nicht grundlos sämtlichen Verwertungsmöglichkeiten entledigt.